the work of Byron Katie
Erfahre die wohltuende Wirkung von the Work. Mit 4 einfachen Fragen und den Umkehrungen erlebst du wie einfach, fließend, freundlich und furchtlos du bist, wenn aufhörst mit der Realität Krieg zu führen.
The Work ist meditativer, kraftvoller Prozess, der von Byron Katie entwickelt wurde.
Durch The Work kannst Du Gedanken und Glaubenssätze zu identifizieren, die Dich belasten, Stress auslösen und Leid verursachen. – „Ich sollte mehr Geld verdienen“, „Meine Mutter liebt mich nicht“ oder „Ich kann das nicht“ sind Beispiele für solche stressvollen Gedanken. Sie haben die Macht Deinen Verstand zu kontrollieren, und Dich manchmal sogar jahrelang in einer leidvollen, frustrierenden Lähmung zu halten.
Leiden entsteht, wenn wir im streit mit der Realität leben
Warum wir leiden, wenn wir mit der Realität streiten hat Gründe:
- Wir akzeptieren die Realität nicht so, wie sie nun einmal ist. „Ich sollte mehr Geld verdienen.“ – Ich verdiene aber nur so viel Geld, wie ich verdiene. Solange ich denke, dass ich mehr verdienen sollte, lebe ich im Widerspruch mit der Realität.
- Wir glauben Gedanken über andere und über uns selbst, ohne zu überprüfen, ob diese Glaubenssätze wirklich wahr sind. „Ich kann nicht kochen.“ Solange ich dieser Aussage Glauben schenke, wird sie sich immer wieder selbst bestätigen. Ich werde gar nicht auf die Idee kommen, in die Küche zu gehen und etwas Leckeres zu kochen, denn ich kann ja gar nicht kochen.
The Work eröffnet uns neue Perspektiven
The Work eröffnet uns die spannende Möglichkeit, in unserem eigenen Denken die Perspektive zu wechseln. Dieser Weg basiert darauf, all die kleinen und großen Gedanken, mit denen wir uns selbst jeden Tag Schmerz, Wut, Trauer und Ärger bereiten, grundsätzlich zu hinterfragen. Als Ergebnis beginnen wir, die Realität, uns selbst und unsere Mitmenschen mit anderen Augen zu sehen und ausgeblendete Erfahrungsanteile wiederzuentdecken. Stress und unangenehme Gefühle nehmen ab, an ihre Stelle treten Klarheit und Freude.
Menschen, die The Work regelmäßig anwenden, berichten über einschneidende positive Veränderungen in ihrem Leben.
Wie das funktioniert erfährst du hier:
so funktioniert the work
Die Anwendung von The Work gliedert sich in drei einfache Schritte:
- Scheibe ein Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“
- Hinterfrage jede Aussage auf dem Arbeitsblatt mit den vier Fragen
- Finde Umkehrungen und Beispiele
1. Schreibe ein Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“
Unser ganzen Leben lernen wir Menschen nicht zu verurteilen. Dennoch tun wir es innerlich. Wir wissen besser, wie unsere Freunde sich verhalten sollten, wie unsere Partner:in uns behandeln sollte, was für unsere Kinder das Beste wäre ...
Aussprechen tun wir das nicht, wir verschweigen und unterdrücken es. Mit diesen unterdrückten Gedanken arbeitet The Work. Wenn wir diese Gedanken intensiv, offen und frei untersuchen, beginnt ein erhellender, befreiender Prozess der Selbsterkenntnis.
Der Einstieg in The Work ist am einfachsten, wenn du zunächst das Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“ ausfüllst. Wähle eine Person, der du noch nicht vollständig vergeben hast. Es ist unerheblich, ob dieser Mensch noch lebt oder bereits verstorben ist. Erinnere dich an eine konkrete Situation, in der du mit dieser Person nicht in Frieden warst. In einem meditativen Prozess verbindest du dich mit dieser Situation als wäre sie jetzt. Werde still, geh nach innen und spüre, was auftaucht und sich dir zeigt.
Zensiere dich beim Ausfüllen des Arbeitsblattes nicht, lass alles raus was in dir ist. Sei kindlich, kleinlich und verurteilend. Erlebe die Wut, den Ärger, die Enttäuschung, den Schmerz noch einmal so , als wärst du jetzt in dieser konkreten Situation. Beantworte jede Frage ausführlich und berücksichtige jeden stressvollen Aspekt, der dir über die andere Person in den Sinn kommt. Jetzt ist die Gelegenheit, deine Urteile auf dem Papier zum Ausdruck zu bringen.
2. Untersuche mit hilfe der vier Fragen
Jede Aussage auf dem Arbeitsblatt wird nun mit vier Fragen hinterfragt:
- Ist das wahr?
- Kannst du dir absolut sicher sein, dass das wahr ist?
- Wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst?
- Wer wärst du ohne den Gedanken?
Wichtig: Bei dem, was du auf dem Arbeitsblatt zu Punkt 1 geschrieben hast, stellst du nicht deine eigenen Gefühle infrage, sondern die Aussage, die dein Gefühl hervorgerufen hat. Ein Beispiel: „Ich bin wütend auf Lisa, weil sie mich ignoriert.“ Die Aussage, mit der wir arbeiten, lautet: „Lisa ignoriert mich.“ Bei allen anderen Punkten untersuchst du die Aussagen genau so, wie du sie aufgeschrieben hast.
3. Finde Umkehrungen und Beispiele
Als Nächstes, kehre deine Aussage um. Die Umkehrungen sind eine Möglichkeit, das Gegenteil von dem zu erfahren, was du für wahr hälst. Du kannst mehrere Umkehrungen finden.
Zum Beispiel wird “Lisa ignoriert mich.” umgekehrt zu:
- Ich ignoriere mich.
- Ich ignoriere Lisa.
- Lisa ignoriert mich nicht.
Erlaube dir, die Umkehrungen voll und ganz zu erfahren. Finde für jede Umkehrung mindestens dreikonkrete, echte Beispiele aus deinem Leben, wie die Umkehrung wahr ist. Es geht hier nicht darum, dich selbst anzuklagen oder Schuldgefühle zu empfinden. Es geht darum, Möglichkeiten zu entdecken, die dir Frieden bringen.
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Bei der Umkehrung der Aussage unter Nummer 6 gehen wir etwas anders vor: “Ich will nie mehr erleben, dass Lisa mich ignoriert“ wird umgekehrt zu:
„Ich bin bereit, wieder zu erleben, dass Lisa mich ignoriert.“, und „Ich freue mich darauf, wieder zu erleben, dass Lisa mich ignoriert.“
Bei der Nummer 6 geht es darum, alle Gedanken und Erfahrungen mit offenen Armen willkommen zu heißen, denn dabei wird offensichtlich, wo wir weiterhin mit der Wirklichkeit im Krieg sind. Wenn du bei einem Gedanken noch Widerstand spürst, ist deine Arbeit nicht getan. Wenn du dich ehrlich auf Erfahrungen freuen kannst, die unbequem waren, dann hast du im Leben nichts mehr zu fürchten—dann siehst du alles als ein Geschenk, das dir Selbsterkenntnis bringen kann.